Premiere / Ein Wochenende in Suburbia

Ich bin aufgeregt. Schließlich gibt es hier nun gleich mehrere Premieren.
Zum Einen ist dies hier der Startschuss für meinen neuen Blog „From Suburbia With Love“, einem Herzensprojekt wegen dem ich monatelang hin und her überlegt habe, ob ich es überhaupt wagen soll.
Zum Anderen handelt es sich bei diesem Startschuss auch um mein erstes Wochenende in Bildern und somit um den Teil einer Reihe, die ich schon lange bei Geborgen Wachsen und vielen anderen mit Freude verfolgt habe.

Ich möchte diesen Beitrag hier nutzen um ein wenig über mich und mein Leben im Vorort preiszugeben und hoffe, ihr habt Spaß dabei.

Füße/Guten Morgen (c) K. Eß 2016Los ging mein Wochenende mit großer Müdigkeit, aber wie man an diesem Bild erkennen kann, durfte ich den Luxus genießen ein paar Minuten länger zu schlafen, alleine aufzustehen und dabei auch gleich an mein Internetleben zu denken. Das Kleinkind war nämlich schon fleißig dabei Bücher mit der Oma zu lesen, die das Wochenende zu Besuch war.

Darth Vader/ Öko-Zahnbürste (c) K. Eß 2016Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns fertig für den Tag gemacht. Zähneputzen ist für mein Töchterchen gerade der Hit (mal sehen, wie lange das so bleibt…). Sie liebt ihre Zahnpasta, meine selbstkreierten Zahnputzreime und meinen Darth Vader Zahnbürstenhalter, den sie immer von der Wand reißen will.
Ich bin übrigens auch ein großer Zahnputzfanatiker und habe mir viele Gedanken über die Auswahl meiner Öko-Zahnbürste, Zahnpasta und so weiter gemacht. Darüber berichte ich aber ein anderes Mal.

img_5995Mittags haben wir dann einen Spaziergang zum „Dorf-Supermarkt“ gemacht. Obwohl wir in Berlin leben, macht der samstags schon um 16 Uhr zu, deshalb muss man zeitig los. Da traf es sich gut, dass das Kindlein mal wieder keinen Mittagsschlaf machen wollte, auch wenn sie dafür eigentlich noch zu klein ist…
Ich habe dann auf jeden Fall den obligatorischen Weihnachtsstern gekauft. Mal sehen, wie lange er dieses Jahr hält.

fullsizerender-4Abends haben wir dann meine Eltern, meine Großtante und meinen Großonkel getroffen (Ja, die waren auch in der Stadt!) und mit ihnen im nahgelegenen Gasthof gespeist. Ich liebe dieses Restaurant, weil es so urig ist und man nur an den Speisen und den Menschen erahnen kann, das man sich noch in Berlin befindet.

img_6003Immerhin endete der Abend dann mit einem müden Kleinkind, das schnell einschlief und nur kurz die Lichterkette in seinem Zimmer bewundert hat.

fullsizerender-4Der Sonntag ging dann mit einem großen Frühstücksbuffet im Hotel los, in dem meine Eltern und Co. übernachtet haben.
Für mich als Vegetarierin und Milcheiweißallergikerin war die Auswahl wie immer leider recht beschränkt, aber immerhin gab es Sojamilch und Tofu. Um aber ein wenig mehr zwischen den Zähnen zu haben, habe ich auf das Rührei zurückgegriffen, was ich eigentlich nicht tue, weil ich nicht weiß woher die Eier stammen.

img_6020Den Rückweg nach Hause hat unsere Kleinfamilie dann alleine angetreten, weil die Verwandten in die Stadt gefahren sind. Das Wetter war so herrlich, also haben wir einen langen Sonntagsspaziergang daraus gemacht und die Schönheit unseres kleinen Suburbias genossen. Unser Stadtteil liegt eigentlich gar nicht so weit draußen, aber wir leben an einem Naturschutzgebiet und Hochhäuser gibt es hier keine. Es ist wirklich wunderschön hier und hier spazieren zu gehen macht mich immer sehr glücklich. Das Mini-Mädchen war sich allerdings unsicher, wie sie sich am Liebsten fortbewegen soll. Selber laufen ist cool, aber anstrengend. Im Kinderwagen ist es gemütlich, aber zu langweilig. Tragend ist es schön, aber auch doof. Ihr könnt euch vorstellen, wie entspannt das ganze dann am Ende war. Aber immerhin hat das Kindlein im Anschluss dann auch einen kleinen Mittagsschlaf gehalten.

img_6022Am Nachmittag haben wir dann zuhause Kuchen gegessen und die erste Kerze am Adventskranz angezündet.
Ich bin stolz wie Bolle, weil es mein erster eigener Adventskranz ist. Als Mama im Vorort braucht man das schließlich…Leider ist er nicht selbstgemacht, aber ich habe einen gefunden, den ich auch im nächsten Jahr wiederverwenden kann, weil mir Nachhaltigkeit sehr wichtig ist. Die Muscheln stammen aus meinem Muschelfundus. Ich liebe nämlich das Meer.

Abends waren wir dann wieder Essen. Dieses Mal sind wir in die Stadt nach Friedrichshain gereist. Hier haben wir vorher fünf Jahre lang gelebt und ich war schon wirklich lange nicht mehr dort, dementsprechend war ich auch ein wenig melancholisch, als wir aus der Tram ausstiegen. Allerdings habe ich mein Handy zuhause vergessen, weshalb es keine Fotos davon gibt.

img_6036Nachdem wir wieder zuhause waren und das Kind zum Glück schnell die Bettruhe gefunden hatte, habe ich mich dann auch bald ins Bett begeben. Ganz schön kaputt war ich, aber glücklich und vorfreudig. Schließlich wusste ich ja schon, dass ich heute diesen Post schreiben würde….

Ich hoffe, der Einblick in mein Wochenende hat euch gefallen und wünsche euch allen eine wundervolle Woche.

Eure
Kathrin


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